HEIDEGGER GRUNDPROBLEME DER PHNOMENOLOGIE PDF

In Abgrenzung zu einer empirischen Psychologie hatte Brentano den Begriff des intentionalen Bewusstseins gebildet. In der Vorstellung ist etwas vorgestellt, in dem Urteile ist etwas anerkannt oder verworfen, in der Liebe geliebt, in dem Hasse gehasst, in dem Begehren begehrt usw. Diese trivial anmutende Entdeckung ebnet den Weg zu einem der grundlegenden philosophischen Probleme — der Spaltung der Welt in Subjekt und Objekt. Auf Grundlage des intentionalen Charakters des Bewusstseins konnte dieses Problem aus einer neuen Perspektive bearbeitet werden. Dieser Auffassung setzte Husserl seine Kritik des Psychologismus entgegen.

Author:Grosho Kazijar
Country:Mayotte
Language:English (Spanish)
Genre:Automotive
Published (Last):10 June 2004
Pages:63
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ISBN:225-7-72281-866-5
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Das Ich als Grund alles Seins substantia, hypokeimenon, das Zugrundeliegende. Dem Gesetz [das ich mir als freies Wesen selbst gebe, Anm. SU] mich unterwerfend, unterwerfe ich mich mir selbst als reiner Vernunft, d. Durch diese Analyse stellt sich der Mensch als Zweck seiner selbst heraus, auf dessen Basis Kant seinen Kategorischen Imperativ formulieren kann.

Der antike Auslegungshorizont ist das Herstellen. So kommt Heidegger zu der Deutung was Kant selbst nicht explizit so formuliert : "Sein eines Seienden bedeutet nichts anderes als Hergestelltheit. Die Innerweltlichkeit kommt der Kultur immer zu, weil diese durch Dasein geschaffen wurde. Dasein ist um seiner selbst willen, es ist nicht nur einfach Vorhandenes. Es hat in einer gewissen Weise nur sich selbst und kann nur deshalb sich verlieren. Kants Rede vom Zweck. Es ist im Denken, kein vorkommendes Ding.

Sein ist Was-sein. Wahrheit liegt nicht in den Dingen. Sein bedeutet Existieren. Hermann Lotze geht von einer Doppelung des Urteils aus, d. So genommen ist Wahrheit weder im Subjekt noch im Objekt, sondern dazwischen, in diesem Sinne transzendent. Das Problem der ontologischen Differenz Nachdem wir bei jeder einzelnen These immer wieder auf die Verhaltensweise des Daseins verwiesen wurden, nimmt Heidegger nun eine Analyse des Daseins vor, das er aus der Zeitlichkeit heraus interpretiert.

Aristoteles greift die traditionelle Auffassung "Zeit ist Bewegung" auf und untersucht sie systematisch. Was bedeutet "Zeit ist an der Bewegung"? Sie haftet nicht am Gegenstand, schreitet voran, wenn der Gegenstand still steht und ist nicht mit durchlaufenen Orten verkoppelt.

Wir nehmen Bewegung nur am Bewegten wahr. Jedes Jetzt ist einerseits dasselbe Wassein, essentia wie jedes andere Jetzt, andererseits nie dasselbe Wiesein, existentia. Aber weder die Uhr als Gegenstand noch die Zeit als solche thematisiere ich, wenn ich auf die Uhr schaue, um die Zeit abzulesen. Vielmehr suche ich, wieviel Zeit mir noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bleibt. Ich bin nicht auf die Zeit - auf das Jetzt - an sich bezogen, sondern als Zeit, um zu Was ist dieses Jetzt, wenn ich es nicht als etwas Vorhandenes greifen kann?

In jedem Jetzt liegt mit ein Nachher und ein Vorher. Ein isoliertes Jetzt ist nicht denkbar. Um zu verstehen, wie die Jetzt-Zeit aus der Zeitlichkeit entspringt, gilt es ihre volle Struktur zu erfassen, um daraus abzuleiten, was in der Zeit ausgesprochen wird: Bedeutsamkeit - Jedes Jetzt ist Zeit, um das und das zu tun oder gerade nicht zu tun.

Als Weltzeit bezieht sich jedes Jetzt auf eine Zeit, zu Datierbarkeit - Zeit ist auf Seiendes bezogen, von woher sie datiert wird. Das jetzt, da bezieht sich immer auf ein Seiendes aus der Gegenwart bzw.

Wenn ich Jetzt sage, dann versteht das, abgesehen von der konkreten Auslegung, jeder Mensch. Dasein ist immer schon gewesen und versteht sich aus den gemachten Erfahrungen, die nicht einfach weg und vorbei vergangen sind, sondern in der Gegenwart und auf die Zukunft weiter wirken. Weil das Dasein an das Seiende verfallen ist.

Es versteht sich aus dem Seienden, das es als vorhandenes interpretiert und sich selbst als ebenso vorhanden Subjekt, Substanz sieht, sowie die Zeit als vorhandene Folge isolierter Jetztpunkte.

Entwurf eines In-der-Welt-seins impliziert Mitsein und Sein-bei. Unentschlossen, d. Welt nur solange ist, wie Dasein existiert, ist das Dasein selbst das Transzendente. Wie ist Zuhandenheit zeitlich zu verstehen? Auf die anderen beiden Horizonte, den der Zukunft und den der Gewesenheit, geht Heidegger hier nicht weiter ein.

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Die Grundprobleme der Phänomenologie

Es basiert auf einer Vorlesung, die er im Sommersemester gehalten und damit eine "neue Ausarbeitung des 3. Abschnitts des I. Teiles von Sein und Zeit" vorgenommen hat. Dieser Text versucht nur eine grobe Nachzeichnung des Buches.

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Heidegger: Die Grundprobleme der Phänomenologie

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